Von Bärenlauch und Seidelbast

Das Zentrum für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/) hatte für Karfreitag zu einer Frühlingsblüher-Exkursion in den südlichen Oderwald eingeladen, die bei einigen Teilnehmern mit einer etwa 40 km langen Radtour verbunden war, welche vom VCD geleitet wurde.  Die Dipl.-Biologin Susanne Kracht vom BUND informierte am Treffpunkt u.a. über den Bärlauch, der im Oderwald stellenweise in großen Beständen vorkommt. Dabei konnten die Teilnehmer auch „Bärziki“ probieren und erfuhren noch mehr über weitere leckere Gerichte, die man aus „Allium ursinum“ zubereiten kann.  Frühblüher wie Hohler Lerchensporn oder Buschwindröschen waren wegen der kalten Witterung in diesem Jahr noch nicht zu sehen, dafür aber  Scharbockskraut, Lungenkraut und Seidelbast. Besonders beeindruckend war aber die riesige Menge an Märzenbechern, die an diesem Tag auch zahlreiche weitere Besucher anlockte. Rolf Reichelt vom NABU nahm ebenfalls an der Exkursion teil und konnte als Ortskundiger noch viele interessante Informationen beisteuern.

Kürbistag

Faltblatt

Der Kürbistag am 21. Oktober vor dem Z/U/M/ zog wieder zahlreiche Menschen an, einige durch die Ankündigung in der Presse, andere als Besucher des Wochenmarkts, die durch die Aktivitäten vor dem Z/U/M/ angelockt wurden, wo zeitgleich auch noch der Beleuchtungscheck der Fahrradwerkstatt stattfand. Die Z/U/M/-Aktiven hatten mehrere Kürbisprodukte zum Kosten vorbereitet: eine Kürbissuppe, Kürbisbrot und Kürbismuffins. Dazu gab es ein Faltblatt mit Kürbisrezepten und Informationen zu Kürbissen. Das Faltblatt ist hier als PDF-Datei verfügbar, das Kürbisbrotrezept hier.

Die Kürbissuppe war leider schon kurz vor 12 Uhr ausgegeben. Beim nächsten Kürbistag muss es wohl 2 Suppentöpfe geben. Insgesamt waren die Veranstalter – siehe Foto – sehr zufrieden, zumal auch viele interessante Gespräche geführt wurden.