Kürbistag

Faltblatt

Der Kürbistag am 21. Oktober vor dem Z/U/M/ zog wieder zahlreiche Menschen an, einige durch die Ankündigung in der Presse, andere als Besucher des Wochenmarkts, die durch die Aktivitäten vor dem Z/U/M/ angelockt wurden, wo zeitgleich auch noch der Beleuchtungscheck der Fahrradwerkstatt stattfand. Die Z/U/M/-Aktiven hatten mehrere Kürbisprodukte zum Kosten vorbereitet: eine Kürbissuppe, Kürbisbrot und Kürbismuffins. Dazu gab es ein Faltblatt mit Kürbisrezepten und Informationen zu Kürbissen. Das Faltblatt ist hier als PDF-Datei verfügbar, das Kürbisbrotrezept hier.

Die Kürbissuppe war leider schon kurz vor 12 Uhr ausgegeben. Beim nächsten Kürbistag muss es wohl 2 Suppentöpfe geben. Insgesamt waren die Veranstalter – siehe Foto – sehr zufrieden, zumal auch viele interessante Gespräche geführt wurden.

Besuch des Endlagers Morsleben

Am 6. Oktober besuchten Aktive der im Z/U/M/ zusammengeschlossenen Vereine und weitere Interessierte das Atommüllendlager Morsleben in der Nähe von Helmstedt. Zwischen 1971 und 1991 sowie von 1994 bis 1998 wurden dort insgesamt rund 37.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle endgelagert – die deutlich größere Menge in den Neunziger-Jahren unter der Verantwortung der damaligen Umweltministerin Angela Merkel. Im Gegensatz zur Asse soll der dort gelagerte Atommüll nicht geborgen sondern durch Verfüllungen der Hohlräume und spezielle Abdichtungen sicher gelagert werden. Bei der Befahrung des Endlagers konnten sich die Teilnehmer/innen ein Bild von der Situation unter Tage machen. Anschließend gab es im Infozentrum noch eine Frage- und Diskussionsrunde, bei der auch Kritik an dem derzeit laufenden Verfahren zur Stilllegung geäußert wurde. Insgesamt wurde der Besuch als sehr informativ und interessant bewertet.

Frühblüher-Exkursion in die Asse

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Kreisgruppe Wolfenbüttel, hatte am Karfreitag zu einer botanischen Exkursion zu den Frühblühern der Asse eingeladen. Von Wolfenbüttel aus radelten einige Teilnehmer unter Führung des ADFC zum Treffpunkt nach Wittmar. Insgesamt versammelten sich dort über 50 Personen, was alle Erwartungen übertraf. Unter der Führung der Biologin Susanne Kracht ging es auf Entdeckungssuche zu den pflanzlichen Schätzen der Asse, vorbei am Bismarckturm und der Asseburg. Manche typische Frühblüher wie das Lungenkraut waren angesichts der bereits fortgeschrittenenen Frühlingsvegetation nicht mehr zu finden. Auch wenn die Hochblüte des Hohlen Lerchensporns schon vorbei war, so ist das Frühlingsblühen in der Asse immer noch beeindruckend. Weiter konnten u.a. Scharbockskraut, Buschwindröschen, Waldmeister und Bingelkraut betrachtet werden.  An der Exkursion nahmen auch einige Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Asse teil, die während der Führung noch weitere interessante Informationen beisteuerten. So werden von Mitgliedern dieser Gruppe die Wege regelmäßig freigeschnitten und gepflegt.