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Z/U/M/ zieht um!

Das Z/U/M/ muss die Räume am Stadtmarkt 11 zum Jahresende verlassen, da das Gebäude kernsaniert werden soll. Bisher war es erst gelungen, Räumlichkeiten für das Lager, die Fahrradselbsthilfewerkstatt und für die regelmäßigen Treffen der Vereine zu finden.

Jetzt war auch die Suche nach einem kleinen Laden in zentraler Lage und mit einem Schaufenster erfolgreich. Im Dezember wird das Z/U/M/  vom Stadtmarkt zum Kleinen Zimmerhof 3 ziehen.

Dort wird es spätestens im Januar – wahrscheinlich zu den bisherigen Öffnungszeiten – möglich sein, wieder den direkten Kontakt zu den 4 Vereinen aufzunehmen bzw. Apfelsaft von Streuobstwiesen zu kaufen sowie Korken, CDs und Handys abzugeben.

Herbst-Aktionstag des Z/U/M/

Am Samstag, dem 6. Oktober, wurde vor dem Zentrum für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/) am Stadtmarkt 11 viel Information und Aktion angeboten – wahrscheinlich zum letzten Mal an diesem Ort, weil das Z/U/M/ die Räume am Stadtmarkt zum Jahresende verlassen muss. Die vier im Z/U/M/ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verkehrsverbände ADFC, BUND, NABU und VCD informierten über ihre Aktivitäten. Der BUND hielt Informationen über Wildkatzen bereit und schenkte Apfelsaft von Streuobstwiesen aus. Für den kleinen Hunger wurden Kürbissuppe, Kürbisbrot und Apfelringe angeboten. Der VCD verteilte sein Magazin fairkehr, dessen aktuelle Ausgabe sich dem Thema „Stadtluft macht krank“ widmet. Der ADFC bot vor dem Z/U/M/ seinen alljährlichen Herbst-Lichttest an und hatte zu einem Fahrradflohmarkt geladen, bei dem mehrere Räder den Besitzer wechselten.

Jahreshauptversammlung des Z/U/M/

Bei der Jahreshauptversammlung des Zentrums für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/) stand ein Thema im Mittelpunkt des Abends: das Z/U/M/ muss nach 20 Jahren zum Jahresende die Räume am Stadtmarkt verlassen, weil das Gebäude kernsaniert werden soll. Die 4 Gründungsverbände des Z/U/M/ – ADFC, BUND, NABU und VCD – bekräftigten auf der Versammlung, dass das Z/U/M/ in der jetzigen Konfiguration an anderer Stelle fortgeführt werden soll. Dabei ist eine ähnlich zentrale Lage wie derzeit für das Büro unbedingt erforderlich. Allerdings wird es angesichts des bisher sehr günstigen Mietpreises schwer, einen bezahlbaren Laden zu finden, der die bisherigen Funktionen bietet: Schaufenster, Laden für die Präsentation von Broschüren, Büro, Konferenzraum, Küche, WC, Lager und ein Raum für die Fahrradwerkstatt des ADFC. Als mögliche Alternative wird angedacht, sich mit Partnerorganisationen ein Objekt zu teilen. Alle Vereine wurden bei dem Treffen aufgefordert sich nach geeigneten Läden sowie möglichen Partnern umzusehen. Das Z/U/M/ ist natürlich auch dankbar für Hinweise und Angebote aus der Bevölkerung (E-Mail information@zum-wf.de oder Telefon 05331/2001).

Z/U/M/ in Aktion

Am 7. April fand ein Aktionstag vor dem Zentrum für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/) am Stadtmarkt 11 statt. Die vier im Z/U/M/ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verkehrsverbände ADFC, BUND, NABU und VCD informierten über ihre Aktivitäten; u.a. gab es Faltblätter mit dem ADFC-Radtourenprogramm sowie das NABU-Programm mit Exkursions- und Vortragsterminen. Der BUND stellte eine Broschüre vor mit ausführlichen Informationen über Wildbienen, schenkte Apfelsaft von Streuobstwiesen aus und bot eine Möhren-Ingwersuppe sowie Möhrenkuchen an. Der VCD verteilte sein Magazin fairkehr, dessen aktuelle Ausgabe sich dem Thema Entschleunigung widmet: die Besinnung auf maßvolles Wachstum und die ökologischen Vorteile des Langsamverkehrs. Der ADFC bot vor dem Z/U/M/ seinen alljährlichen Frühjahrs-Check fürs Fahrrad an.

Wahrscheinlich war dieses der letzte Aktionstag an der gewohnten Stelle. Denn leider stehen die Räume am Stadtmarkt 11 den Z/U/M/-Vereinen nur noch bis zum Ende dieses Jahres zur Verfügung, da das Gebäude kernsaniert werden soll. Sowohl der Infoladen der 4 Verbände als auch die VeloWorx Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt suchen daher dringend neue Räumlichkeiten – am besten wieder wie bisher in zentraler Lage. Hinweise und Angebote aus der Bevölkerung sind erwünscht.

Von Bärenlauch und Seidelbast

Das Zentrum für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/) hatte für Karfreitag zu einer Frühlingsblüher-Exkursion in den südlichen Oderwald eingeladen, die bei einigen Teilnehmern mit einer etwa 40 km langen Radtour verbunden war, welche vom VCD geleitet wurde.  Die Dipl.-Biologin Susanne Kracht vom BUND informierte am Treffpunkt u.a. über den Bärlauch, der im Oderwald stellenweise in großen Beständen vorkommt. Dabei konnten die Teilnehmer auch „Bärziki“ probieren und erfuhren noch mehr über weitere leckere Gerichte, die man aus „Allium ursinum“ zubereiten kann.  Frühblüher wie Hohler Lerchensporn oder Buschwindröschen waren wegen der kalten Witterung in diesem Jahr noch nicht zu sehen, dafür aber  Scharbockskraut, Lungenkraut und Seidelbast. Besonders beeindruckend war aber die riesige Menge an Märzenbechern, die an diesem Tag auch zahlreiche weitere Besucher anlockte. Rolf Reichelt vom NABU nahm ebenfalls an der Exkursion teil und konnte als Ortskundiger noch viele interessante Informationen beisteuern.